Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
die angespannte Terminsituation ist uns als Praxisteam bewusst. Wir arbeiten häufig an unserer Kapazitätsgrenze – und trotzdem bleiben die Wartezeiten lang.
Das zum 30. Juli 2026 in Kraft getretene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wird die Situation weiter verschärfen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) rechnet damit, dass bundesweit rund 46 Mio. Behandlungsfälle pro Jahr künftig nicht mehr finanziert sind – weil die Mittel dafür fehlen.
Hinzu kommen derzeit diskutierte Zusatzaufgaben für Praxen (z. B. die Krankmeldung bereits ab dem ersten Krankheitstag, erweiterte Notdienstpflichten), die die verfügbaren Termine zusätzlich verknappen würden.
Wir werden alles daransetzen, Ihre Versorgung trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen bestmöglich aufrechtzuerhalten. Was Sie selbst tun können:
- Weiterführende Informationen: www.kbv.de/spargesetz, www.praxenland.de oder Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschland e.V.
- Ihre Meinung zu diesen Veränderungen können Sie direkt an die für Sie zuständigen Bundestagsabgeordneten richten – Ihre Vertreter finden Sie unter: www.bundestag.de/abgeordnete.
Dr. med. Andreas Drolz